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Zu Besuch bei
Göttin Flora!

Was?

Führung durch den Nymphenburger Schlosspark

Wann? / Wo?

Termine nach Absprache

Sprache

Deutsch/Bairisch

Dauer / Preise

2 Stunden
20 € (Familien)
14  €/12 € (Erw./erm.)
220 € (Gruppe)

Zu Besuch bei Göttin Flora!

Götter, Helden und Naturgeister im Nymphenburger Schlosspark

Wissen Sie, nach wem Nymphenburg benannt ist? Es ist benannt nach den Nymphen, die als weibliche Naturgeister die Götter begleiten. Sie sind jung und schön. Eine von ihnen wird im Steinernen Saal von Schloss Nymphenburg zur Göttin erhoben: Flora! Der blühende Nymphenburger Schlosspark ist ihr Reich. Denn mit dem Erscheinen der Göttin Flora beginnt der Frühling. Jedes Jahr zu dieser Zeit packte man in der Residenz in München die Koffer und zog um in Floras Reich, nach Schloss Nymphenburg! Es war der Sommersitz der bayerischen Herrscher für 300 Jahre. 


Heute gibt es keine bayerischen Herrscher mehr in Nymphenburg. Wen es dort noch gibt, das sind die Götter! Nach und nach haben sich so einige zu Flora dazugesellt und leisten ihr bis heute Gesellschaft. Wie sollte es auch anders sein. Sie sind nun einmal unsterblich! Das Beste an diesen griechischen und römischen Göttern ist, dass ihre Abenteuer immer noch erzählt werden, weil sie so spannend sind. Wann haben Sie diese Göttergeschichten das letzte Mal gehört? Und wissen Sie noch, an welchen Zeichen die Götter zu erkennen sind?

Seien Sie mein Gast und und hören Sie die Göttergeschichten der alten Griechen und Römer wieder, die die meisten von uns bereits in ihrer Kindheit geliebt haben. Auf diese Weise kommen wir auch zu den bayerischen Herrschern, die einst hier gelebt haben. Lassen Sie sich überraschen!

Folgen Sie mir auf göttergleichen Spuren durch den Nymphenburger Schlosspark, durch Floras Reich! Sie werden staunen, wieviele Götter an Floras Seite stehen und liegen! Zum Abschluss unseres Rundgangs wissen Sie Bescheid und sind bestens auf einen eigenständigen Besuch des Schlosses vorbereitet! Denn dort werden Ihnen nicht nur bayerische Herrscher aus vergangenen Tagen in Öl auf Leinwand begegnen, sondern auch so manche Gottheit. 

Ich freue mich auf Sie! 

Für Gscheidhaferl!

Wussten Sie, dass Schloss Nymphenburg aus Anlass einer Geburt entstanden ist? 

 

Der 11. Juli 1662 war ein besonderer Tag für München und Bayern. An diesem Tag erblickte Kurprinz Max Emanuel das Licht der Welt. Er war das zweite Kind des bayerischen Kurfürstenpaares und der erste Sohn! Seine Eltern hatten zehn Jahre auf diesen Zeitpunkt gewartet. Das erklärt, warum seine Geburt überschwänglich gefeiert wurde. Aus Anlass dieser Geburt wurden zwei Bauwerke in Auftrag gegeben, die sich bis heute erhalten haben: Schloss Nymphenburg und die Theatinerkirche. 

Die Theatinerkirche St. Kajetan

Die Mutter Max Emanuels, Kurfürstin Henriette Adelaide, hatte den Theatinerorden aus ihrer Heimat Savoyen nach Bayern mitgebracht und war diesem durch ihren Beichtvater eng verbunden. Aus Dankbarkeit für die Geburt ihres ersten Sohnes ließ das Kurfürstenpaar den Theatinern eine Kirche mit angeschlossenem Kloster bauen. Mit der Kirche St. Kajetan zeigten sie der Öffentlichkeit, dass Gott die Erbfolge im Kurfürstentum Bayern erhalten hatte! 

Schloss Nymphenburg

Kurfürst Ferdinand Maria überschrieb seiner Frau anlässlich der Geburt ein Grundstück westlich von München, auf dem sie eine Villa nach ihren Vorstellungen errichten konnte. Dieses "Lusthauß Nymphenburg" wurde später durch ihren Sohn Max Emanuel zur Sommerresidenz gemacht und zu heutiger Größe ausgebaut. 

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