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Bier auf bairisch! Durchs Kirchenjahr mit Bier.

Aktualisiert: 23. Dez. 2022


Altarsituation in der Fastenzeit vor Ostern, Peterskirche in München, Fotograf: Kai Maurer


  • Flohbier:

„Am Abend des Lichtmeßtages führte der Großknecht die Oberdirn zum Wirt und zahlte ihr das Flohbier, d.h. reichlich Essen und Trinken dafür, daß sich die Dirn beim Bettmachen der Mühe unterzogen hatte Flöhe zu fangen“.

vgl. Bayerisches Wörterbuch, herausgegeben von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften


  • Puchbier. Im Fasching von den Madeln den Buam verehrt.

  • Pocherbier (am Aschermittwoch 1 bis 2 Eimer Bier kostenlos).

  • Georgibier (um Georgi, 23. April, herum ausgeschenktes Starkbier).

  • Grabl-, Graberlbier (an Karfreitag nach Besuch des Heiligen Grabes).

  • Kreuzleinbier, Osterbier, Weihbier (an Ostern).

  • Engeleinsbier (für die Kinder an Christi Himmelfahrt).

  • Kränzlein-, Kranzlbier, Antlaßbier. An Fronleichnam werden die Mädchen von den Buben zechfrei gehalten.

  • Pfingstbier (zu Pfingsten).

  • Kirchweih-/Kirtabier (an Kirchweih).

  • Heinzelbier (am Thomastag, 21. Dezember, Bier für die Armen).

  • Spendbier (an Heilig Abend, 24. Dezember).

  • Stefflesbier (am Stefanitag, 26. Dezember).


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