Die Schatzkammer der Residenz. Geschichte, Glanz & Gloria!

Aktualisiert: 19. Nov.



Waren Sie schon einmal in einer Schatzkammer? Bestimmt, wenn Sie mit den Märchen der Brüder Grimm aufgewachsen sind! Die Stiefschwester von Aschenputtel wünscht sich Perlen und Edelsteine. Rumpelstilzchen hilft der Müllerstochter Stroh zu Gold zu spinnen. In Schneeweißchen und Rosenrot verbirgt sich der größte Schatz unter dem Fell eines Bären. Und der Schneider Daumerling hilft Räubern, die Schatzkammer des Königs zu leeren...

Wenn die hier aufgezählten Beispiele Ihre bisher einzigen Berührungspunkte mit edlen Schätzen waren, dann wird es Zeit, dass wir gemeinsam die bedeutende Schatzkammer der Wittelsbacher in der Münchner Residenz besuchen. Hier ist es so wie im Märchen: Es geht nicht nur um die Edelsteine, sondern um die Personen, die damit verbunden sind. Von denen lassen sich spannende Geschichten erzählen. Und das sind Geschichten aus mehr als 1000 Jahren! Eine handelt davon, dass das Land Bayern Kronjuwelen besitzt, mit denen nie ein bayerischer König gekrönt wurde! Warum? Das erfahren Sie gerne auf unserem Rundgang.



Bei unserer Führung geht es aber auch um die Rohstoffe, aus denen die Schmuckstücke, Kronen, Orden, Ringe, Ketten, Kruzifixe, Betnüsse, Kelche und noch vieles mehr hergestellt worden sind. Neben edlen Metallen wie Gold und Silber, spielen Mineralien eine große Rolle. Aus Mineralien besteht das Gestein unseres Planeten Erde. Wir machen also auch eine Zeitreise in die Erdgeschichte. Soweit möglich, werden Mineralien aus der eigenen Mineraliensammlung mitgebracht.



Bildnachweis:

  • St. Georgs-Statuette, Schatzkammer der Residenz München, 1586-97 und 1638-41

  • König Ludwig I. im Krönungsornat, Josef Stieler, Bayerische Staatsgemäldesammlung



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