Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne....

Aktualisiert: 18. Nov.



...es sind die ersten Sätze, die einen Weiterlesen lassen.


Zahlreich ist die Literatur, die in München entsteht und entstanden ist. Hier sind einige erste Sätze, vielleicht erkennen Sie etwas wieder? Wenn Ihnen etwas gefällt und Sie weiterlesen wollen, dann lassen Sie es mich wissen. Das Geheimnis, aus welchem Buch die Sätze sind, lässt sich leicht lüften. Lassen Sie uns aufbrechen zu einem gemeinsamen, literarischen Spaziergang durch München:


Die Untersuchung, was auf dem Platz, wo itzt München steht, vor Erbauung derselben vorhanden war, gehört unter diejenigen, deren Entscheidung, und Aufklärung, wenn sie auch möglich wäre, uns nicht besser, noch glücklicher machen würde.
Der Wegmacher wollte wieder davon erzählen, wie einmal der Himmel auf Sarzhofen gefallen, der Eglinger Alois dabei zu Tode gekommen sei und das Elend über die Aichingerischen, aber man ließ ihn nicht.
Nicht bewegen, Franz! Bitte!
Der August war regnerisch, aber es war der erste friedliche August seit sechs Jahren.
München leuchtete.
In einer Seitengasse der inneren Stadt lag die Spezereiwarenhandlung von Nepomuk Globergers sel. Erben.
'S Weiber 'zammbinden in der Christmette ist ein uralter Auer Brauch und soll schon aus dem sechzehnten Jahrhundert stammen, – erzählen heute noch die alten Auer, eine Gaudi, wie das Geldbeutelwaschen am Aschermittwoch im Fischbrunnen am Marienplatz.
Grüß Gott, und ich habe die Ehre, das heißt, ich bin halt so frei, Sie werden mich alle wohl kennen, man heißt mich kurz die Loreley.
Die Herrschaften verzeihen, Sollt ich hier oben störn, Sie können jetzt von mir einmal An großen Blödsinn hören.
Wie da jung Siegerl hergwachsen is Ungeheuer, Helden, Frauen aus dene Inhaltsstoffe bauen scho immer Dichter ihre Gschichten. Von oana möcht i Eich berichten, weil in der Hinsicht Prototyp is gwiß des Nibelungenlied...
Das erste, was der Luegecker Peppi in diesem Dasein mit erwachenden Sinnen bemerkte, war ein Holzbrett und zwei Wassereimer.
Oft habe ich versucht, mir meine früheste Kindheit ins Gedächtnis zurückzurufen, doch reicht meine Erinnerung nur bis zu meinem fünften Lebensjahr und ist auch da schon teilweise ausgelöscht.
Es ist um den Abend des Tags, da man schreibt den fünften August eintausendneunhundertvierzehn.
Als die Nachricht vom Brande des Münchner Glaspalastes die Welt nach allen Richtungen durcheilte, funkte in den Köpfen von ein paar Menschen ein und derselbe sonderbare Wunsch: das etwas gespenstig aussehende Haus, das die Nummer Sieben trug und von dem Rauch und Flammen schlagenden Riesenkasten am unmittelbarsten gefährdet war, weil es sozusagen daran lehnte, möge von Grund auf mitverbrennen.
Der Mann sah mich an und gleichzeitig an mir vorbei oder durch mich hindurch.
An jenem Mainachmittag, da der Lehrer plötzlich zur Türe hereinkam, auf mich und meine Schwester Anna zuging und uns sagte, wir dürften heimgehen, weil unser Vater sehr krank sei, empfand ich gar nichts.
Es waren drei Zehnpfennigstücke und sieben alte Kupferpfennige in dem Papier.
In der staatlichen Sammlung moderner Meister in München hing im ersten Jahr nach dem Krieg mehrere Monate hindurch im Saal VI ein großes Gemälde, vor dem sich oft Leute ansammelten.

Bildnachweis: Skulptur "Lesende Buben", Rolf Nida-Rümelin, Torquato-Tasso-Straße 38, München


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