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Münchner über München: Carl Spitzweg.

Aktualisiert: 26. Dez. 2022


Carl Spitzweg und die Biedermeierzeit

Carl Spitzweg, Der arme Poet, 1839, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek München, CC BY-SA 4.0


Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts ist in München vor allem mit der Herrschaft König Ludwigs I. verbunden, der die Stadt baulich zur repräsentativen Hauptstadt des seit 1806 bestehenden Königtums Bayern ausbaut.


München wurde in dieser Zeit moderner! Es verlor nach und nach seine mittelalterliche Stadtmauer und die ersten modernen Großbauten entstanden. Einige davon prägen das Stadtbild Münchens bis heute. Die Stadt veränderte sich innerhalb kurzer Zeit radikal.


Und nach Jahrzehnten des Krieges und der politischen Neuanfänge hatte sich das Lebensgefühl der Menschen verändert. Es war die Zeit des Biedermeiers. Dieses Lebensgefühl setzte der Münchner Maler Carl Spitzweg fein und mit hinter­gründigem Humor in Szene.


Carl Spitzweg wird in München in eine wohlhabende Familie geboren. Als er 1865 den bayerischen Verdienstorden vom Heiligen Michael verliehen bekommt, kommentiert er das so:


Wenn einer einen Orden kriegt, Bei uns ist’s so der Brauch, Sagt jeder grad zu ihm ins G’sicht: "Verdient hätt‘ ich ihn auch!" Wahrhaft erfreulich ist dies schon, Es gibt ein treues Bild! Wie hoch muß stehen die Nation, Wo jeder sich so fühlt!!

(zitiert nach Wikipedia-Eintrag zu Carl Spitzweg.)



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