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Als es prächtig wurde in München!

Zu Besuch in der Residenz.

  • 16 Euro
  • Max-Joseph-Platz, am Residenzmodell

Beschreibung

"Die Braut traf mit einer Kavalkade von tausend Teilnehmern unter den Salutschüs­sen von den Fes­tungswerken in der Residenz ein." Wer war die Braut, die mit großem Gefolge in München eintraf? Die Rede ist von Henriette Adelaide von Savoyen, die 1652 in München ankam. Sie war bereits zwei Jahre vorher in Turin mit dem bayerischen Thronfolger in einer Art Ferntrauung verheiratet worden. Nun sollte sie endlich ihren Gatten kennen lernen. Dieser war mittlerweile kein Thronfolger mehr, sondern Kurfürst von Bayern! Merken Sie etwas? Wer so verheiratet wird, besiegelt keine persönliche Leidenschaft, sondern erfüllt einen politischen Vertrag.  Henriette Adelaide heiratete zu einer Zeit nach Bayern, als die Residenz in München bereits ein repräsentatives Stadtschloss geworden war. Dies hatte einiges an Aufwand gekostet und entsprang seit dem 16. Jahrhundert dem wachsenden Repräsentationsbedürfnis der bayerischen Herrscher. Sie wollten nicht hinter anderen Renaissancefürsten zurückstehen. Besonders Herzog Albrecht V. hatte damals den Standard dafür gesetzt, wie ein Herrscher seine Gäste beeindrucken sollte! Das wollen wir uns anschauen! Dazu besuchen wir die Residenz, wo die bayerischen Herrscher gewohnt, regiert und ihre Gäste empfangen haben. Dort wollen wir der Pracht und Eleganz auf die Spur kommen!  In herrschaftlicher Kulisse spüren wir den Bewohner*innen nach, die bis heute für eine Geschichte gut sind und entdecken so vergangene Zeiten. Folgende Herrscher haben bereits den Gästezimmertrakt der Residenz für unseren Besuch herrichten lassen: Kurfürst Maximilian der Eiserne, Kurfürst Max Emanuel, der "blaue König", König Ludwig I., der München zur Hauptstadt eines Königreichs ausbaute, wovon die Stadt bis heute profitiert. Und die Herrscherinnen? Sie sind der Trumpf, den ich im Ärmel behalte, damit ich Sie während unserer Führung noch überraschen kann. Wir werden auf jeden Fall Henriette Adelaide wieder begegnen, die einst so prachtvoll begleitet in München ankam. Bis dahin bitte ich Sie zu "antichambrieren", sprich zu warten und sich in Geduld zu üben, bis wir uns sehen. Ich garantiere Ihnen, dass es mehrere rote Fäden gibt, denen wir vom 16. bis zum 20. Jahrhundert folgen können, ohne dass wir Durchblick und Freude verlieren!


Bevorstehende Sitzungen


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