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Frauenkirche und Hofbräuhaus!

Was?

Stadtführung mit Besuch des Doms und des Hofbräuhauses

Wann? / Wo?

Termine nach Absprache

Sprache

Deutsch/Bairisch

Dauer / Preis

2 Stunden
14 €/12 € (Erw./erm.)
7 € (Kinder)
220 € (Gruppe)

Frauenkirche und Hofbräuhaus!

Zwei Münchner Wahrzeichen unter die Lupe genommen

„Die Karwoche ist vorbei mit ihren Trauermetten und Bußpredigten, mit ihren Fastta­gen und Fisch­gerichten; man läutet die Auferstehung unsers Herrn mit allen Glocken ein zu Sankt Ludwig und Sankt Kajetan, im Damenstift und vom Dom unserer lieben Frau ... und in den Wirtshäusern hocken die Arbeiter, schimpfen auf die Feiertage, auf den Krieg, auf alles.“

Mit dieser Beschreibung kommt Leben in das Bild von „Kirche und Wirtshaus“ und so hat es einst Lena Christ in der „Rumplhanni“ geschildert. Kirche und Wirtshaus gehören in Bayern und anderswo zusammen. In der Dorfmitte standen traditionell die Kirche mit Friedhof und das Wirtshaus. An diesen Orten fand Öffentlichkeit statt: man begegnete sich außer­halb des privaten Umfelds, lud zu Feiern ein, nahm an Beerdigungen und Hochzeiten teil und tausch­te Nachrichten aus.


Auf unserem Rundgang wollen wir zwei Münchner Wahrzeichen zusammenbringen: die Frauenkirche und das Hofbräuhaus! Die Frauenkirche passt ganz wunderbar zum Hofbräuhaus! Beide blicken auf mehr als 500 Jahre Geschichte zurück.

Wir fangen bei der Kirche an. Nach der Kirch' geht's dann ins Wirtshaus! Nach einem Rundgang durchs Hofbräuhaus wissen Sie, dass drei legendäre Biersorten im Hofbräuhaus gebraut wurden und somit sind Sie bestens auf die Getränkekarte vorbereitet! Hierzu gehört auch: Dass die Münch­ner seit einigen Jahren nicht nur zum Biertrinken ins Hofbräuhaus strömen. Seien Sie mein Gast und erfahren Sie, was es damit auf sich hat.

Für Gscheidhaferl!

Die bayerischen Herrscher, die Wittelsbacher, bemühten sich im aus­gehenden Mittelalter um eine Rangerhöhung der Frauenkirche, die eine ihrer Begräbnisstätten war. In der baulichen Gestalt der Frauenkirche kommt dieser Anspruch zum Ausdruck: Himmelwärts strebend und mit welschen Hauben bekrönt ist die Frauenkirche Münchens bekann­testes Wahrzeichen und steht als solches für alle Bürger, nicht nur für die Ka­tholiken.

Vor 200 Jahren wurden Frauenkirche und Hofbräuhaus zu den Institutionen, als die wir sie heute kennen: das Weiße Hofbräuhaus am Platzl veränderte sich vom Bräuhaus hin zur Gastwirtschaft und die Frauenkirche wurde von der Pfarr- und Stiftskirche zur Bischofskirche.

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Nach der Führung haben wir auf mehr als 500 Jahre Geschichte geblickt und zwei der weltweit bekanntesten Münchner Wahrzeichen besser kennen gelernt und so manches Klischee beseitigt. Jetzt geht es auf einen Ratsch ins Hofbräu­haus!

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