Ein Kurprinz für Bayern!

Was?

Stadtführung

Wann? / Wo?

Termine nach Absprache

Sprache

Deutsch/Bairisch

Dauer / Preise

2 Stunden
14 €/12 € (Erw./erm.)

7 Euro (Kinder)
220 € (Gruppe)

Ein Kurprinz für Bayern!

Ein Barockfürst für die Ewigkeit

Am 11. Juli 2022 jährte sich der Geburtstag von Kurfürst Max Emanuel zum 360. Mal. Er verkörperte das Barockzeitalter wie kein anderer Fürst in Bayern:


Maximilian Emanuel Ludwig Maria Joseph Kajetan Antonius Nikolaus Franziskus Ignatius Felix!

 

Als Kurprinz Max Emanuel 1662 auf die Welt kam, war der Dreißigjährige Krieg gerade mal 14 Jahre vorbei. Dieser Krieg war die große Katastrophe des 17. Jahrhunderts und hatte auch auf bayerischem Boden stattgefunden. In dieser Zeit waren die beiden Residenzstädte München und Landshut eine Zeitlang von schwedischen Truppen besetzt gewesen. Eine üble Zeit! Sie kennen das, wenn es schon schlimm ist, dann wird es oft noch schlimmer, bevor es wieder besser werden kann? So war das damals auch in Bayern. Kurfürst Maximilian, der Großvater Max Emanuels, wurde älter und älter und hatte keinen Erben. Wollen Sie wissen, wie es weitergeht? Es wurde besser und eine neue Zeit brach an. In diese Zeit würde ich Sie gerne mitnehmen. 

 

Lassen Sie uns auf Entdeckungsreise in das München der Barockzeit gehen. Ich verspreche Ihnen, auf den Spuren Max Emanuels wird es einem nie langweilig! 

Nach der Führung sind Sie optimal vorbereitet auf einen Besuch der Schlösser Nymphenburg und Schleißheim!

 

Ich freue mich auf Sie!

Für Gscheidhaferl!

Es heißt, das Barockzeitalter und die bayerische Mentalität passen gut zusammen. Das Land Bayern und seine Bewohner*innen werden mit dieser Zeit identifiziert. Als Max Emanuel 1662 auf die Welt kam, wurde dies überschwänglich gefeiert, in barocken Dimensionen. Zwei Bauwerke, die anlässlich seiner Geburt entstanden, künden noch heute von diesem Zeitalter!

Die Theatinerkirche St. Kajetan

Die Mutter Max Emanuels, Kurfürstin Henriette Adelaide, hatte den Theatinerorden aus ihrer Heimat Savoyen nach Bayern mitgebracht und war diesem durch ihren Beichtvater eng verbunden. Aus Dankbarkeit für die Geburt ihres ersten Sohnes ließ das Kurfürstenpaar den Theatinern eine Kirche mit angeschlossenem Kloster bauen. Mit der Kirche St. Kajetan zeigten sie der Öffentlichkeit, dass Gott die Erbfolge im Kurfürstentum Bayern erhalten hatte! 

Schloss Nymphenburg

Kurfürst Ferdinand Maria überschrieb seiner Frau anlässlich der Geburt ein Grundstück westlich von München, auf dem sie eine Villa nach ihren Vorstellungen errichten konnte. Dieses "Lusthauß Nymphenburg" wurde später durch ihren Sohn Max Emanuel zur Sommerresidenz gemacht und zu heutiger Größe ausgebaut. 

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