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Über München!

Was?

Eine literarische Stadtführung

Wann? / Wo?

Termine nach Absprache

Sprache

Deutsch/Bairisch

Dauer / Preise

2 Stunden
14 €/12 € (Erw./erm.)
7 € (Kinder)
220 € (Gruppe)

Über München!

Was gibt es über München aus der Literatur zu erfahren?

Was lässt sich über München aus der Literatur erfahren? Dieser Frage wollen wir auf unserem Stadtspaziergang nachgehen.

 

Dabei begegnen wir Schilderungen über das Aussehen Münchens, die wir heute nur noch auf historischen Stadtplänen finden. Das zu vergleichen ist reizvoll. Dieses "oide" München kontrastiert sehr gut mit den Schilderungen vom technischen Fortschritt, die bei Lena Christ vorkommen "Und da der Zug immer näher dem rötlichen Schein des Lichtmeers kommt, da der Schattenriß der Münchnerstadt sich immer weiter vor ihren Augen ausbreitet..." 

Es gibt aber auch Autoren, die etwas in Vergessenheit geraten sind, wie Josef Ruederer. Er ist es wert wieder entdeckt zu werden. Schon alleine die Lebensgeschichte seiner Familie, die aus einer Brauereidynastie stammte, ist spannend. Einer seiner Helden ist der Peppi, über den er geschrieben hat: "Das erste, was der Luegecker Peppi in diesem Dasein mit erwachenden Sinnen bemerkte, war ein Holzbrett und zwei Wassereimer." – Mehr auf unserer gemeinsamen Tour!

Sind sie bereit, München durch die Literatur wahrzunehmen, die hier geschaffen wurde? Lassen Sie uns auf Zeitreise mit guten Büchern gehen. Sie erfahren dabei etwas über München in der Literatur und mehr über die Schriftsteller*innen. 

Für Gscheidhaferl!

Es sind die ersten Sätze, die einen weiterlesen lassen. Ich habe fünf erste Sätze für Sie herausgesucht. Auf unserem Rundgang erfahren Sie dann, aus welchen Werken sie sind. Welche gefallen Ihnen am besten?

1 "Es waren drei Zehnpfennigstücke und sieben alte Kupferpfennige in dem Papier."

2 "Der Wegmacher wollte wieder davon erzählen, wie einmal der Himmel auf Sarzhofen gefallen, der Eglinger Alois dabei zu Tode gekommen sei und das Elend über die Aichingerischen, aber man ließ ihn nicht."

3 "Flieger waren über der Stadt, unheilkündende Vögel."

4 "Als die Nachricht vom Brande des Münchener Glaspalastes die Welt nach allen Richtungen durcheilte, funkte in den Köpfen von ein paar Menschen ein und derselbe sonderbare Wunsch: das etwas gespenstig aussehende Haus, das die Nummer Sieben trug und von dem Rauch und Flammen schlagenden Riesenkasten am unmittelbarsten gefährdet war, weil es sozusagen daran lehnte, möge von Grund auf mitverbrennen."

5 "An jenem Mainachmittag, da der Lehrer plötzlich zur Türe hereinkam, auf mich und meine Schwester Anna zuging und uns sagte, wir dürften heimgehen, weil unser Vater sehr krank sei, empfand ich gar nichts."

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