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Münchnerinnen!

Was?

Stadtführungen

Wann? / Wo?

Termine nach Absprache

Sprache

Deutsch/Bairisch

Dauer / Preise

2 Stunden
14 €/12 € (Erw./erm.)
7 € (Kinder)
220 € (Gruppe)

Münchnerinnen!

Begegnungen mit Frauen aus 800 Jahren

Münchnerinnen waren und sind alleinstehend, verheiratet, reich, arm, gesund, krank, hatten Kinder oder nicht. Das ist nichts Neues. 

Es wird spannender, wenn wir uns anschauen, was Frauen in München gearbeitet haben, und ob sie Zugang zu Bildung hatten. Das ist vor allem dann aussagekräftig, wenn es sich um Berufe handelt, die es heute nicht mehr gibt. So sehen wir, wie sich die Lebensbedingungen von Frauen verändert haben. Wissen Sie noch, was man für die folgenden Berufe können musste: Seelnonne, Schaffnerin? Wissen Sie, ob diese Berufe noch existieren: Telefonistin, Stenotypistin, Dienstmädchen? Andere Berufe, wie den der Kellnerin, gibt es immer noch. Was heute niemand mehr weiß: früher bekamen die Kellerinnen keinen Lohn, sondern mussten vom Trinkgeld leben.

 

Einer der ersten Berufe mit einer geregelten Berufsausbildung, war der der Krankenschwester. Daneben gab es eine Ausbildung für Volksschullehrerinnen. Es gibt viele Geschichten von jungen Frauen, die diesen Berufswunsch hatten. Meine Großmutter gehörte auch dazu, da sie eine gute Schülerin war. Aber in einer bäuerlichen Familie mit 12 Kindern war das schwer zu erreichen. Einer ihrer Schwestern gelang dies trotzdem, indem sie in den Orden der Armen Schulschwestern eintrat. 

Welche Geschichten kennen Sie aus Ihren Familien? 

Lassen wir auf unserem Stadtspaziergang die Münchnerinnen selbst zu Wort kommen.  

Ich freue mich auf Sie!

Derf's a bisserl mehra sei?
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